Success Stories


Der Kollege nervt


Der Sachverhalt

Ein Expeditionsreisender kam zu mir und sagte, er habe ein Problem mit einem Kollegen. Mein Klient ist Entwicklungsleiter eines Marktführers. Mit seinen Nachbar-Resorts, Vertrieb, Produktion usw., kam er wunderbar klar.

Der Kollege, mit dem er ein Problem hat, ist 27 Jahre älter, ewig in der Firma, gefühlt schon immer der Chef der Finanzen, mit einem super Verhältnis zum Inhaber. Mein Klient wurde extra von der Konkurrenz abgeworben, um mit frischem Wind Innovationen voranzutreiben. Sobald jedoch neue Ideen entstehen, werden sie sofort vom „Finanzminister“ ausgebremst. Der ältere Kollege weiß alles besser, neigt schnell zu cholerischem Verhalten, hört nicht zu, schneidet ihm das Wort ab und ist ein Sparfuchs, der seines Gleichen sucht. Mit dem Thema „Mein Kollege nervt mich total“ kam mein Klient zu mir.

In einem Analyse-Gespräch sind wir auf Entdeckungsreise gegangen, haben gebohrt, gehämmert, geflucht, gegraben und sind zu seiner persönlichen BlackBOX vorgedrungen. Wir haben diese zusammen geöffnet und es geschah etwas Magisches. Es stellte sich heraus, dass das eigentliche Thema nicht der Kollege war, sondern in der Beziehung zu seinem Vater lag.

Mein Klient war voll auf Leistung ausgerichtet. Er wollte gefallen, sich durchsetzen, Anerkennung bekommen. Nur jedes Mal, wenn er dachte, genau jetzt habe er sich noch mehr angestrengt, hat er wieder einen Knüppel zwischen die Beine bekommen und ist enttäuscht innerlich abgetaucht. Das hätte er niemals zugegeben.

Mein Klient war permanent auf Kampf und fishing for compliemts programmiert. Das trieb ihn zu Höchstleistungen an. Aber er bemerkte, wie seine innere Frustration wuchs. Der immer präsente, ungestillte Durst nach Anerkennung wirkte wie Sprengstoff in anderen Beziehungen und führte immer wieder zu unzufriedenstellenden, persönlichen Situationen. Genau diese BlackBOX haben wir gemeinsam beackert.

Das Verhältnis zu seinem Kollegen entspannte sich. Er fühlt sich gelöster und gelassen. Vor allem werden die Innovationen nicht mehr weggewischt, sondern ernst genommen. Innerhalb der Führungsmannschaft wird er als Entwicklungsleiter sachlich wahrgenommen. Mein Klient sagte sprichwörtlich: „Ich fühle mich nicht mehr wie ein Junge, sondern wie ein Mann, ein gleichwertiger Kollege. Ich habe meine Rebellion bei gleichzeitigem Gefallen-wollen abgelegt. Boah wie anstrengend das früher war …“


Eloquent und erfolgreich – aber nicht in Präsentationen


Der Sachverhalt

Meine Klientin, eine eloquente und erfolgreiche Powerfrau in Fach- und Steuerungsthemen, kam von sich selbst genervt zu mir. Sie hörte sich immer wieder dasselbe über ein Thema denken und sagen. Und dann wanderte es schnell wieder in die Box. Das Problem klopfte in regelmäßigen Abständen an. Immer, wenn es um eine Präsentation oder eine Moderation vor einer Gruppe ging. Bisher gelang es ihr, diese Hürden zu überspringen, auch wenn ein fader Beigeschmack zurückblieb. Sooft es ging, mogelte sie sich um diese Aufgaben herum. In der Zwischenzeit war sie in einer Position, in der regelmäßig eine souveräne, selbstsichere und überzeugende Präsentation gefordert wurde. Sie wurde häufiger damit konfrontiert, bis eine Rede vor dem Vorstand auf dem Plan stand. Dieser Termin entschied über den großen Grand-Slam in ihrer Karriere. „Wie viel Zeit und Energie will ich noch damit verschwenden, auszuweichen, mich zu bremsen, nicht meine volle Power zu leben?!“ Genau damit kam sie zu mir.

Sie kam in die Management-Beratung und klärte für sich die inneren Bremser in ihrer BlackBOX. Zu Beginn stand die Diagnose, bei der wir den Standort der Klientin rund um das Thema Präsentationen halten bestimmten. Das Thema ploppte hoch: SICHTBARKEIT und AUTHENTIZITÄT. Es ergaben sich Ziele der Klientin, wie mit Selbstsicherheit und Gelassenheit die Zuhörer von sich und Ihren Worten zu überzeugen. Wir sind auf Schatzsuche gegangen, haben gebohrt, gehämmert, geflucht, gegraben, um an das Innere der BlackBOX zu kommen. Wir haben diese zusammen geöffnet und das Unbewusste erforscht. Sie entdeckte, dass sie zum Selbstschutz eine Maske aufzog und in einer Erstarrung auf der Bühne funktionierte. Keine Lebendigkeit. Das hinderte sie auch daran, ihr Publikum mitzureißen und von sich als Person zu überzeugen.

  • Sicher ist das was du sagst wichtig, nur schlussendlich überzeugst DU, deine Authentizität.
  • Sie ging viel entspannter in den Termin.
  • Sie vertraute auf ihre Kompetenz und ihre Kraft.
  • Sie ging mit „Unsicherheiten“ gelassen um.
  • Sie zeigte Menschlichkeit und nicht mehr die steinerne Maske samt Rüstung.
  • Die Präsentation machte ihr sogar Spaß und so fand sie immer mehr Gefallen daran, auf der Bühne zu stehen.

Und sie hat den Grand Slam geholt!


Kunden brechen weg


Der Sachverhalt

Meine Klientin hat sich aus einer oberen Führungsposition heraus selbständig gemacht. Bis dato lief alles prima, nur auf einmal brechen gehäuft Kunden weg. Erklärungen dafür hat sie nicht. Was sie jedoch an sich wahrnimmt: Sie wird immer nervöser, was sich bereits in ihrer fehlenden Entscheidungsfreude zeigt. Sie fing an, ihren eigenen Stiefel durchzuziehen, wild Produkte zu kreieren. Dabei verlor sie den Blick auf die Kundenbedürfnisse.

Im Rahmen der Diagnostik haben wir das Beziehungsumfeld analysiert. Wir sind auf Schatzsuche gegangen, haben gebohrt, gehämmert, geflucht, gegraben, um an das Innere der BlackBOX zu kommen. Wir haben diese zusammen geöffnet und das Unbewusste erforscht. Sie war erstaunt, dass eine sehr negative Erfahrung mit einem aktuellen Kunden eine lang zurückliegende Situation aus ihrem Angestelltenverhältnis getriggert hat.

Im FOCUSday löste die Klientin den Trigger auf. Sie analysierte die aktuellen Kundenbeziehungen. Ihr gelangen die lösenden Schritte aus der BlackBOX.

  • Sie erkannte, dass sie die ganze Zeit wie aus einem Automatismus heraus tolle Produktangebote machte, die völlig am Markt vorbeiliefen.
  • Die Zündschnur für Aufreger hat sich aufgelöst und sie entspannte sich.
  • Sie hat einen klaren Blick und schaut gestärkt in die Zukunft.
  • Jetzt waren die Kundenbedürfnisse wieder in ihrem Blick und sie sprach deren Sprache.
  • Sie bot maßgeschneiderte Produkte an, die sich im Nu verkauften.
  • Sie entwickelte sich immer weiter dahin, ihre Kunden noch besser durch Lösungen zu befriedigen.
  • Sie verspürte wieder echte Motivation bei ihrer Arbeit.

Auf den Punkt: Meine Klientin war wieder auf dem Weg, die Phase des Abwärtstrends wurde unterbrochen, die Hürde genommen. So ist nun der Weg frei.