Success Stories


Ausgebremst bei der Übernahme der Geschäftsführung


Der Sachverhalt

Mein Klient stieg als Geschäftsführer in ein neues Unternehmen ein. Fachlich kompetent und auf das Wachstum des Unternehmens ausgerichtet, wollte er als Chef die Ärmel hochkrempeln und seine Ideen umsetzen. Er lief jedoch gegen eine Wand. Es wurde viel besprochen, aber die Umsetzung war ihm zu langsam oder es kamen weitere Themen auf den Tisch, die das Vorankommen behinderten. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern ist blockiert, es wird nicht gezielt an Ergebnissen gearbeitet. Er spürt, dass sein Tatendrang nicht auf andere überspringt, sondern die Organisation ihn „weichspülen“ möchte. Der Geschäftsführer will das „Schiff“ klar und erfolgreich steuern und braucht dafür seine Mitarbeiter und das Führungsteam. Bislang hatte er seine Themen im Griff, doch diesmal klappte es nicht.

In der Analyse und Diagnostik stellte sich heraus, dass sein Kernthema „fehlende Authentizität“ ist. Wir starteten mit dem FOCUSday und begannen, seine BlackBOX aufzuarbeiten. Je tiefer wir in den Prozess eintauchten, desto klarer wurde, dass mein Klient unbewusst noch mit seiner alten Stelle verbunden war. Das blockierte ihn. In der Reflexion entdeckte er, dass er emotional noch in seiner alten Firma war. In diesem Thema sind wir dann auf Schatzsuche gegangen, haben gebohrt, gehämmert, geflucht, gegraben, bis ins Innere der BlackBOX. Wir haben diese zusammen geöffnet und das Unbewusste erforscht. Nach seinem Durchbruch hat sich sehr viel getan. Der Geschäftsführer räumte seine BlackBOX auf, die ihn unecht wirken ließ. Vieles lief unbewusst ab und es überraschte ihn umso mehr, die Wirkung der Beratung zu sehen.

  • Er ist jetzt im neuen Unternehmen „angekommen“ und das hat direkte Wirkung auf das komplette Organisationssystem.
  • Der Geschäftsführer hat seine Art gefunden, Vertrauen aufzubauen.
  • Sein Führungsteam spielt nicht mehr gegen ihn, sondern mit ihm.
  • Plötzlich sprechen die Mitarbeiter mit ihm.
  • Sie richten sich gemeinsam auf den Unternehmenszweck aus.
  • Andere sprechen ihn auf seine positive Veränderung an.
  • Seine Assistentin sagte: „Keine Ahnung, wo du am Wochenende warst, aber bitte geh da öfter hin.“

Mein Klient nahm an sich wahr, dass er viel aufgeschlossener ist. Er geht mit seinen Führungskräften und Mitarbeitern ins Gespräch und erlebt eine produktive Offenheit ihm gegenüber. Er hat das Gefühl, endlich angekommen zu sein und freut sich jeden Tag, für seine 164 Teamplayer der Leader zu sein.  


Sandkastenspiele im C-Level


Der Sachverhalt

Der Vorstand bemängelt das „Sandkasten-Verhalten“ seiner C-Levels. Besprechungen sind ineffektiv und laden sich mit emotionalen Ausschweifungen negativ auf, Veränderungsprozesse werden blockiert, Diskussionen hängen in der Vergangenheit fest oder werden an Nebenkriegsschauplätzen ausgefochten. Der Vorstand stellt fest, dass er sich zunehmend mitreißen ließ, der Überblick zusehends schwand. Er ist unzufrieden mit der Gesamtsituation.

Nach der Analyse-Phase entschied sich der Vorstand für einen FOCUSday. Wir gingen auf Schatzsuche, haben gebohrt, gehämmert, geflucht, gegraben, um in das Innere der BlackBOX vorzudringen. Wir öffneten diese und erforschten das Unbewusste. Mein Klient hat seine Position und eigenen Themen im Kontext der Situation geklärt. Dies ermöglichte ihm, wieder klar mit der notwendigen emotionalen Entspannung und innerlichen Distanz auf seine C-Levels zu schauen.

Zudem deckte die oberste Führungsmannschaft in einem maßgeschneiderten Team-Event Schwachstellen in der Zusammenarbeit auf und richtet sich im Ergebnis wieder auf ein gemeinsames Ziel aus.

Dieses Thema hinter dem Sachverhalt überraschte alle und wurde zum Schlüsselschritt für das Auflösen der BlackBOX: der systemisch richtige Platz der C-Levels.

Die Rollen wurden geklärt. Die Gemüter der C-Levels kühlten ab. Die Produktivität wurde gesteigert und die Zusammenarbeit verbessert. 

Das Projekt „Abschließen mit der Vergangenheit, ankommen im Jetzt“ ist gelungen. Der Weg für den Blick auf Kundenbedürfnisse und die passenden Produktentwicklungen wurde wieder frei.


Berufliche Schwierigkeiten – Reibereien im Familienbetrieb


Der Sachverhalt

In einem mittelständischen Familienunternehmen begannen Reibereien in der Geschäftsführung: zwischen meinem Klienten und seinem Schwager. Sie haben vor einem Jahr die Geschäfte vom Firmengründer, dem Vater seines Schwagers, übertragen bekommen. Aus kleinen Schwelbränden sind handfeste Konflikte gewachsen, die zu erheblichen Mängeln bei Absprachen, Betriebsabläufen und sogar Auslieferungen führen. Gegenseitiges Beschuldigen und Kränkungen verschlechtern die Situationen weiter, sodass die Dissonanzen vor der Belegschaft und den Kunden nicht mehr zu verheimlichen sind. Verschärft wird alles durch das Parteiergreifen anderer Familienmitglieder. Insbesondere die Stimme des Firmengründers für seinen Sohn schlägt bei meinem Klienten ordentlich ein. Der Stress hat sich auch auf seine Ehe übertragen, sodass mein Klient Zuhause mit seiner Frau ständig streitet.

Mein Klient kam zu mir mit beruflichen Schwierigkeiten, völlig kraftlos, gewillt, das Handtuch zu werfen. Sein Ziel war es, wieder in seine Kraft zu kommen, damit er klar eine Position beziehen und frei eine Entscheidung treffen kann.

In der Standortbestimmung wurde schnell klar, dass es nicht sein Job allein ist, sondern die ganze Situation eine Brisanz entwickelte. In der Management-Beratung antwortete mein Klient auf die Frage, wie er seine Position im Unternehmen sehe: „Als das letzte Rad am Wagen“. Bei einem Blick auf das Organigramm wurde schnell klar, dass die Realität anders aussieht. Er ist Teil der Doppelspitze mit Firmenanteilen. Wir haben den Organisationsaufbau analysiert, Möglichkeiten durchgesprochen und die einzelnen Positionen und Beziehungen zueinander bildhaft verdeutlicht.

Wir dröselten die Ebenen Organisation und Familie auseinander und erstellten Beziehungsstrukturen.

  • Alle sind nur auf die Firma fixiert. Ein normales Familienleben ist nicht mehr möglich.
  • Er erkennt, welche Auswirkung der Disput auch auf die Mitarbeiter und damit auf die Produktivität der Firma hat.
  • Durch die Vermischung der beruflichen und verwandtschaftlichen Beziehungen begann der Wirrwarr, weil eine Unterscheidung schwerfiel.
  • Er sieht den permanenten Zwiespalt zu seiner Ehefrau, zu der er sich hingezogen und gleichzeitig eine Wand fühlte.
  • Durch seine Verunsicherung positionierte er sich nicht und nahm innerlich seine Rolle als Geschäftsführer und Mitinhaber nicht wahr.

Durch die veränderten inneren Bilder ergab sich eine veränderte innere Haltung. Seine Selbstsicherheit wuchs. Sein Blick auf sein Arbeitsumfeld wurde wieder klar.

Im zweiten Schritt warfen wir einen Blick auf die Familie, ohne Firmenstruktur. Auch hier veränderte sich sein innerer Blick.

Er nahm seine tatsächliche Stellung als Geschäftsführer und Mitinhaber wieder wahr. Die Verunsicherung bei den Mitarbeitern verschwand. Der Schlüsselschritt war die klare Unterscheidung zwischen Beruflichem und Privatem.

Damit klärten sich die ersten Baustellen. Durch diesen Veränderungsprozess ploppten weitere Themen hoch, die wir in einem Executive Coaching analysieren.