Gehören Gefühle und Emotionen in Ihr Unternehmen?


Ohne große Umschweife möchte ich Ihnen direkt und ganz „emotionslos“ die Antwort geben: Ja, gehören sie. Sie haben richtig gelesen, Gefühle und Emotionen gehören in Unternehmen, also auch in Ihr Unternehmen und im Besonderen in Ihre Führung. Denn sie nehmen direkt Einfluss auf die Energie von Ihnen und Ihren Mitarbeiten, auf die Atmosphäre in Ihren Teams und auch auf den Erfolg Ihres Unternehmens.

Haben Sie schon einmal davon gehört, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist? Ich schon – und ich habe es für diesen Beitrag noch einmal intensiv hinterfragt. Warum ist das eigentlich so und warum werden aufgrund von ängstlichen Emotionen oft schlechte oder gar falsche Entscheidungen getroffen? Ändern sie etwas an den Rahmenbedingungen? So viel darf vorab gesagt sein: Gefühle und Emotionen wie Freude, Neugierde, Ärger, Wut oder auch Angst können Treiber sein – in die eine oder die andere Richtung.

Die eine oder die andere Richtung

Genauer gesagt bedeutet es, dass Gefühle und Emotionen die menschliche Denkleistung ermöglichen und damit fördern können, gleichzeitig können sie sich aber auch blockierend auswirken und diese begrenzen. Freude zum Beispiel kann sehr ansteckend sein, Positivität verbreiten und den Geist „offen“ halten. Neugierde führt dazu, dass Menschen ein vermehrtes Interesse aufbringen und neue Energie verspüren. Gedanken und die darauffolgenden Handlungen können dann besonders gut geordnet werden, es entsteht: eine klare Zielsetzung. Positive und neugierige Menschen verfügen damit über eine Grundvoraussetzung, um erfolgreich Ziele zu erreichen.

Menschen, die Angst oder Ärger empfinden, erreichen unter den gleichen Rahmenbedingungen oft das Gegenteil. Ihnen fehlt die klare Orientierung und der so notwendige Fokus. Sich im Kreis drehen oder ein zu lange in die ineffektive und unproduktive Richtung Rennen werden als Ergebnis sichtbar.

Warum emotional führen?

Als Unternehmer, Geschäftsführer oder Führungskraft sind Sie jeden Tag gefordert, Entscheidungen zu treffen. Dafür gilt es, Situationen abzuwägen, mögliche Folgen mit einzubeziehen, Problemstellungen effizient zu lösen und dabei das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Genau hier schließt sich der Kreis von Gefühlen, Emotionen und Führung, denn: sie bilden die Basis für zielgerichtete Denkabläufe, wirksame Problembewältigung und klärende Bewertungen von Situationen, Risiken und deren Folgen.
Für einen klarer Blick. Den Perspektivenwechsel. Ihre Handlungsfähigkeit.

Also die Frage: Entstehen ablenkende Emotionen? Beflügeln die Gefühle und fokussieren Sie?

Wenn Sie erfahren wollen, inwiefern emotionale Führung ein wichtiger Hebel im Umgang mit Mitarbeitern ist, bleiben Sie dran - einer der kommenden Blogbeitrag verrät es Ihnen und gibt Ihnen auch 5 Fakten emotionaler Führung sowie 5 Hilfestellungen für Sie als Unternehmer mit.

Sie fragen sich möglicherweise, warum ich von Gefühlen und Emotionen geschrieben habe. Auch dazu folgt in der nächsten Zeit ein Post.

Ihre,
Gloria Potz