Endlich geschafft: Nach all dem Stress in der vierwöchigen Vorweihnachtszeit sind die Weihnachtsfeiertage in greifbarer Nähe. Viele Menschen erleben die Tage von Weihnachten bis zum Jahreswechsel als Zeit voller Wärme, Ruhe, Freude und Genuss im Kreise ihrer Lieben. Ein ideales Umfeld, um die Zeit zur Rückschau und Besinnung auf sich selbst und die eigenen Ziele zu nutzen.

Bewusst wahrnehmen, was ist

Als erstes steht eine ehrliche, aber wohlwollende Bestandsaufnahme an. Sehen Sie sich Ihre verschiedenen Lebensbereiche an. Welche beruflichen Erfolge habe ich gefeiert? Bin ich zufrieden mit meiner finanziellen Situation? Wie geht es mir mit meiner Familie? Welche Freundschaften haben mir viel gegeben, wem war ich ein guter Freund/eine gute Freundin? Wie hat sich meine Partnerschaft entwickelt? Wo stehe ich in punkto Gesundheit, Fitness, Gelassenheit? Sie sehen: Die Liste ist lang und divers, d.h. Ihre Bestandsaufnahme wird wohl gleichermaßen Licht und Schatten an den Tag bringen. Konzentrieren Sie sich gedanklich auf Ihre Erfolge und versuchen Sie gleichzeitig, eventuelle Unzufriedenheit und den Wunsch nach Veränderung möglichst präzise zu erspüren.

Gönnen Sie sich einen Jahreszielplan

Warum wird es sich lohnen, auf dieser Grundlage persönliche Ziele für das kommende Jahr zu formulieren? Ganz einfach: Erreichte Ziele sind ein wichtige Quelle für Ihre Lebensfreude! Deshalb ist es auch so wichtig, dass Sie Ihre Ziele richtig setzen. Drei Kriterien sind dabei besonders ausschlaggebend. Erstens: Sie sollten Ihre Ziele persönlich als sinnvoll und erfüllend empfinden. Die Entscheidung darüber liegt einzig und allein bei Ihnen: Ihr Leben, Ihre Ziele. Zweitens: Ihre Ziele sollten realistisch sein, denn sonst ist Frustration vorprogrammiert. Und drittens: Je präziser Sie Ihre Ziele formulieren, umso leichter können Sie kontrollieren, ob Sie sie erreicht haben. Vermeiden Sie dabei negative Formulierungen à la „Ich will nicht mehr…“- Ihre Ziele sind positiv.

Ziele nicht mit guten Vorsätzen verwechseln

Mit der Formulierung kommen wir auch zu dem Merkmal, das echte Ziele von den berühmten „guten Vorsätzen“ unterscheidet. Auch wenn ich hier nicht gleich den Weg zur Hölle pflastern will: Mit vagen „Besserungsgedanken“ tun Sie sich keinen Gefallen. Gute Vorsätze versanden im Alltag schneller, als Sie das nächste Kalenderblatt aufschlagen können. Konkrete Ziele hingegen motivieren: Sie können Fortschritte messen und ein Häkchen dransetzen, wenn Sie sie erreicht haben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und einen Jahreswechsel voller Tatendrang.

Nehmen Sie Ihre Karriere in die Hand!

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